* Eigentlich heißen wir Chaotic Nerd News, aber ein amerikanischer Fernsehsender hatte etwas dagegen.

Von der Mehrheit überlesen: Die wirklich brisanten Dokumente auf WikiLeaks (II)

Auch heute präsentiert KNN aus der Fülle der WikiLeaks-Dokumente eines, das weltweit von besonderem Interesse sein dürfte. Darin finden sich nicht nur interessante Details über Julian Assange (39). Endlich werden auch die wahren Motive Daniel Domscheit-Bergs (32) für seinen Ausstieg bei WikiLeaks im September 2010 deutlich.

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NOFORN

SIPDIS

DEPART FOR INR/A

EO 12456 DECL: 06/28/2018

TAGS: Schwanzvergleich

Classified by: Kristinn Hrafnsson

Zusammenfassung: Ende August fand, anders als von Daniel Domscheit-Berg behauptet, ein reger Mailaustausch zwischen ihm und Julian Assange statt. In der letzten dieser Mails werden die Probleme deutlich, die die beiden WikiLeaks-Sprecher miteinander hatten.

Inhalt: „Von    Julian Assange <messiah001@anarchy.net>

              An     Daniel Domscheit-Berg <ausbilderschmitt@gmail.com>

              CC:    Mama Assange <flowerpower69@holladiwaldfee.org>

              28.August 2010 11:55

Hi Affenkopf,

>Julian, so geht das doch nicht weiter.

Oh wohl.

>Wir können nicht die anderen zur Transparenz zwingen und selbst
>völlig intransparent arbeiten. Das kommt auch in der Öffentlichkeit schräg
>rüber.

Sag mal, Hirsehirn, hast du’s noch nicht geschnallt? Wir kehren die
Asymmetrie der Informationsflüsse um. Anarchie ist kein
Schrebergartenverein, du Plockwurst!

>Auch find ich’s doof, dass jetzt alle denken, du wärst WikiLeaks.

Das nennt man Red-Herring-Taktik, du Vollpfosten. Während sich die Öffentlichkeit mit mir beschäftigt, arbeitet WikiLeaks in Ruhe weiter, capito? Oder soll ich dir dazu ein Bildchen malen?

>Machst du eigentlich noch dieses Couch-Surfing? Es geht mich ja nix
>an, aber deine Bewertungen bei www.couchsurfing.org sind ja alles
>andere als berauschend. Sag mal, stimmt es, dass du es mit der Hygiene
>nicht so genau nimmst? Und glaubst du wirklich, dass dich alle Mädels
>bei denen du wohnst, unwiderstehlich finden? Nicht, dass das
>noch Missverständnisse gibt.

Dannyboy, hattest du eigentlich schon mal Sex? Oder kennst du das nur aus dem Wikipedia-Eintrag? Du bist nicht meine Mutter, du Gesichtspullover mit Kassengestell.

>Davon mal abgesehen: Würde es dir etwas ausmachen, nicht ständig deine
>Mutter ins CC zu setzen? Es wäre auch nett, wenn du in Zukunft auf Beleidigungen
>verzichten könntest. Ich glaube, ich werde da langsam etwas empfindlich.
>Also, noch eine dumme Anmache und ich steig aus. Echt. Ich meins ernst.

Ich beleidige dich doch gar nicht, Arschloch.”

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Die nächste sensationelle Enthüllung finden Sie hier bei KNN am nächsten Donnerstag. Sie dürfen gespannt sein.

   

 

Von der Mehrheit überlesen: Die wirklich brisanten Dokumente auf WikiLeaks

Alle haben eine Meinung zu WikiLeaks. Dabei hat niemand  auch nur annähernd alle Dokumente gelesen, die zur Zeit unter http://213.251.145.96/ verfügbar sind und täglich mehr werden. Allein KNN hat dank einer neuen Blitzlesetechnik bereits das gesamte Material gesichtet. Als besonderen Service für seine Leserinnen und Leser filtert, übersetzt und postet unser hochwertiges Blog bis Ende des Jahres jede Woche eine exorbitant brisante Top-Secret-Kommunikation.

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Parallelgesellschaft 000666

Sipdis

E.o. 13458/JudasIschariot: decl: 02/06/2001

Tags: Fummeln, Grabbeln, Knuspern, Nageln

Zusammenfassung: Ende Mai 2001 wandte sich die deutsche Bischofskonferenz hilfesuchend an Kardinal Ratzinger, den damaligen Präfekten der Glaubenskongregation. Grund des Hilfeschreis: Keiner der Bischöfe hatte sein Schreiben vom 18. Mai „De delictis gravioribus“ (zu deutsch: “Über Schweinskram und anderes Teufelszeug”) komplett verstanden. Nicht nur Walter “der-Dreschflegel-Gottes” Mixa gab zu, bei dem “Wisch” mit seinem “Latein am Ende” gewesen zu sein. Daraufhin schrieb Kardinal Ratzinger eine geheime, erhellende Depesche.

Inhalt: „Brüder im Geiste. Auch mich dünkt bisweilen wirr, was der Heilige Geist mir zwitschert, doch wisset dies: Wo einer unserer gebenedeiten Priester fummelt, grabbelt, knuspert oder nagelt, item an sich selber zipfelt, da nehmt ihn ins Gebet. Tut er dies mit Knäblein oder Schlämplein jünger denn 16, so seid rigoros und schließt ihn ein – in eure Gebete. So er dann immer noch fummelt, grabbelt, knuspert, nagelt oder gar zu lustvoll drischt und prügelt, da schickt ihn an einen anderen Ort und schweiget fein still. In brevis – äh, ‘tschuldigung – kurz gesagt: Vertuschet um Himmels Willen jedwedes Fummeln, Krabbeln, Knuspern, Nageln und Heavy Petting, damit kein Schandfleck unsere liebe Mutter, die heilige, einzig wahre, römisch-katholische Kirche besudelt und somit betrübt.

Bussi und Gott zum Gruß,

Euer Ratzfatz

P.S.: Fliegt der Braten irgendwann auf, schreddert bitte alle diesbezüglichen Akten und Depeschen, so auch diese. Auch diejenigen unter euch, die mich bis dahin vielleicht nicht mehr lieb haben.

P.P.S.: Ich hab’ noch Großes vor. Aber psst!

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Nächste Woche postet KNN eine weitere sensationelle Enthüllung. Bleiben Sie drin, dran, drauf…