* Eigentlich heißen wir Chaotic Nerd News, aber ein amerikanischer Fernsehsender hatte etwas dagegen.

Der VDI schlägt Alarm: Fachkräftemangel in der IT bedroht Standort Deutschland.

Gemäß einer liebgewonnenen Tradition vermeldet der Branchenverband „Vollhonks deutscher Industrieller“ (VDI) auch dieses Jahr pünktlich zur CeBit einen Fackkräftemangel in der IT. Im Dezember 2011 habe es rund 30.500 offene Stellen gegegeben, nach 21.000 im Vorjahr. Gerade großen Konzernen bleibt nun verständlicherweise kaum etwas anderes übrig, als ins Ausland zu gehen und damit ganz gegen den eigenen Willen den IT-Standort Deutschland zu schwächen. KNN sprach mit dem Human Resources Manager eines großen, anonym bleiben wollenden Industrie-Unternehmens.

KNN: Guten Tag. 2011 wurden mehr Informatiker in Deutschland beschäftigt als je zuvor. Gleichzeitig gibt es offenbar einen Mangel an Fachkräften. Wie wirkt sich der in Ihrem Unternehmen aus?

HRM: Na, zum Beispiel so, dass wir für viele Arbeiten kurzfristig auf Outsourcing-Kräfte mit sofort kündbaren Freelancer-Verträgen zurückgreifen müssen. Schlimm, schlimm.

KNN: Verstehe. Was tun Sie, um Fachkräfte in Ihr Unternehmen zu holen?

HRM: Alles! Wir kämpfen einen totalen war for talents. Da gibt es bei uns keinen talk action gap. Zum Beispiel schalten wir joboffers.

KNN: Wow, Stellenanzeigen. Was fordern Sie, was bieten Sie?

HRM: Wir wünschen uns Bewerber unter 35 mit einem Hochschulabschluss in Informatik, 10 Jahren Berufserfahrung und mindestens 5 Jahren Erfahrung mit Windows 8. Wir bieten: Ein Jahresgehalt von 28.000 Euro, einen befristeten Arbeitsvertrag und eine dynamische Betriebsatmosphäre, wenn Sie wissen, was ich meine.

KNN: Ja, dynamisch. Super. Verlangen Sie auch BSI-Zertifikate?

HRM: Sicher. Am liebsten solche, die es nicht mehr oder noch nicht gibt.

KNN: Was sind weitere Gründe, sich bei Ihnen zu bewerben?

HRM: Ein cholerischer Vorstand aus alkoholkranken und sexsüchtigen BWLern, die IT für ein notwendiges Übel halten, ein CIO aus den 80ern, der von IT fast so viel versteht, wie der Vorstand und wachsame Kollegen, die wissen, dass jedes Jahr ihr letztes sein kann.

KNN: Das klingt doch ausgesprochen attraktiv. Kommen denn gar keine Bewerbungen bei Ihnen an?

HRM: Doch, aber es ist leider wenig Gescheites dabei. Wir haben extra fünf Praktikanntinen eingestellt, die die Bewerbungen mit unserer Stellenanzeige vergleichen. Wenn dann zum Beispiel jemand langjährige Erfahrungen mit .NET und ASP.NET sowie allen gängigen Datenbanken und Programmiersprachen hat, aber noch nicht mal die neusten Patterns beherrscht, sieben sie vor. Es ist zum Mäusemelken: Bei uns tauchen angebliche Linux-Kernelentwickler auf, und wenn ich die dann frage, ob sie auch Powerpoint oder das neuste Word draufhaben, dann gucken die mich nur blöd an. Ich möchte mal wissen, was die heute in ihrer Ausbildung eigentlich lernen.

KNN: Bilden Sie auch selbst aus oder weiter?

HRM: Wir bieten ausgesuchten High Potentials Kurse wie „Positives denken“ und „Entdecke den Adler in dir“ an.

KNN: Aber keine IT-Schulungen?

HRM: Nein. Stichwort: Kosteneffizienz.

KNN: Helfen Sie bei der Suche nach einer KITA für junge Eltern?

HRM: Frauen arbeiten bei uns generell nicht in der IT. Keine Ahnung, warum das so ist.

KNN: Aber Männer können ja auch Kinder haben.

HRM: Stimmt schon, aber auf die passt ja zu Hause die Frau auf.

KNN: Eine letzte Frage: Durch den Fachkräftemangel müssten ja die Löhne der Informatiker nun deutlich steigen. Sie als BWLer wissen ja: Die Nachfrage bestimmt das Angebot.

HRM: Da werfen Sie jetzt was durcheinander. In den letzten 20 Jahren sind die realen Löhne in der IT-Branche gesunken. Und wenn der VDI weiterhin gute Arbeit macht, wird das auch so bleiben.

KNN: Wir danken Ihnen für das Gespräch.

 

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Internet versus Bürgerrechte: Joachim Gauck erklärt das weltweite Netz

Als Schirmherr des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) präsentierte Joachim Gauck 7 Thesen zum Internet. In einem „Mission Statement“ und dem Vorwort zu einer jüngst veröffentlichten „Milieu-Studie“ führte der Pfarrer seine Position weiter aus.  KNN sprach mit dem gestandenen Rhetoriker, um ein paar Unklarheiten zu beseitigen.

 

KNN: Sehr geehrter Herr Gauck, „Institut für Vertrauen und Sicherheit“ – das klingt interessant. Ist es nicht so, dass man dort, wo man vertraut, keine Sicherheiten braucht?

Gauck: Nein, es ist eher so, dass man dort, wo man Sicherheiten hat, vertraut.

KNN: Gut gegeben. In Ihrem Mission-Statement wiederum formulieren Sie als Überschrift: „Freiheit braucht Vertrauen“. Was meinen Sie damit?

Gauck: Ganz einfach: Wenn alles sicher ist, hat man Vertrauen. Vertrauen wiederum ist die Voraussetzung für Freiheit.

KNN: Also mit mehr Sicherheit zu mehr Freiheit?

Gauck: Genau. Jetzt haben Sie’s!

KNN: Hmmm. Im Vorwort zur Studie schreiben Sie: „Das weltweite Internet bietet alle Voraussetzungen, um die in den ersten zehn Artikeln unserer Verfassung verankerten Grundrechte aller Bürger in diesem Land auszuhöhlen.“ Wie können wir das verstehen?

Gauck: Gar nicht, ich verstehe es ja selbst nicht mehr. Gestern wusste ich es noch. Ah, halt, jetzt habe ich es wieder: Es war irgendwas mit Menschenwürde und Pressefreiheit.

KNN: Das Internet birgt also das Potential, die Pressefreiheit zu bedrohen?

Gauck: Jawoll.

KNN: Hmmm. Weiter formulieren Sie: „Worte aus der vormaligen Fachwelt sind Allgemeingut geworden. So suggeriert der Begriff „Datenschutz“ ein Maß an Sicherheit, das es kaum gibt. Und Datenschützer können keine Daten schützen, sie können allenfalls kontrollieren, ob Daten hinreichend geschützt werden. Wir merken, wie wichtig es ist, auf die Exaktheit der Wörter genau zu achten…“

Gauck: Ja, das ist eine sehr schöne Passage geworden.

KNN: Aber wir verstehen sie nicht. Was bedeutet das „vormalig“ bei „Fachwelt“? Und wann war „Datenschutz“ ein Expertenbegriff? Und wenn Datenschützer keine Daten schützen können, aber doch kontrollieren können, dass Daten geschützt werden, wer schützt dann die Daten? Und wer sind überhaupt Datenschützer?

Gauck: Moment. Das sind jetzt aber einige Fragen auf einmal. Sie müssen ja auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Ich wollte nur sagen: Jeder muss seine Daten selbst schützen. Und dabei soll er streng kontrolliert werden. Irgendwie so.

KNN: Also verantwortungsvolle Selbstbestimmung bei massiver staatlicher Kontrolle?

Gauck: Genau. Versetzen Sie sich mal in meine Lage: Ich werde bald das gesamte deutsche Volk vertreten. Wenn Sie mal in die Millieu-Studie [Grafik] schauen, dann sehen Sie, dass fast 40 Prozent der Menschen selten oder gar nicht im Netz gliden…äh..surfen. Diese Leute werden durch das neue Medium verunsichert und fordern einen starken Staat für ein Internet, das sie nicht nutzen. Und dann gibt es 41 Prozent, die wir als „Digital Natives“ bezeichnen. Die wollen bei ihren Downloadspäßen nicht gestört werden. Ich muss allen gerecht werden. Deswegen: Vertrauen und Sicherheit. Kontrolle und Freiheit.

KNN: Aber widerspricht sich das nicht?

Gauck: Ja und nein.

KNN: Wie bitte?

Gauck: Das vermeintlich grenzenlose Internet stellt uns vor Fragen, die keine App beantworten kann.

KNN: Und wer kann sie dann beantworten?

Gauck: Gott. Oder ich.  Oder…ach, jetzt habe ich wieder vergessen, was ich eben gesagt habe. Quatsch: Was ich gleich sagen wollte. Ist aber eh egal, oder nicht?

————–

Nachtrag: Die Website des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet wurde mit einem COMODO CA Zertifikat aufgesetzt und enthält ein Redirect auf https. Das spricht nicht für Sicherheit, aber immerhin für Vertrauen.

 

 

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Fachwelt rätselt: Nervenzusammenbruch durch Microsoft Slogan?

Gestern Mittag wurde Thorsten Wald – Betreiber der „PC-Bude“ – sabbernd vor seinem Ladengeschäft in der Ulmer Fußgängerzone gefunden. Passanten berichten, der Mittdreißiger habe mit stierem Blick dagesessen, gesabbert und mit überkreuzten Armen den Oberkörper rhythmisch vor- und zurückbewegt. Hin und wieder habe er einen kurzen Satz genuschelt, den aber niemand verstanden habe. Widerstandslos ließ sich der Verstörte in die Uniklinik abholen, wo Nervenspezialist Prof. Dr. Leubuscher (67) im Laufe der Nacht etwas Licht in den Fall bringen konnte.

Thorsten Wald aus Öpfingen bei Ulm ist in der Psychatrie ein unbeschriebenes Blatt. Nichts in seiner Krankenakte deutet auf eine Disposition zu neuronalen Leiden oder Syndromen des schizophrenen Formenkreises. Von Jugend an interessierte sich der gelernte Einzelhandelskaufmann für Computer und erwarb als Autodidakt im Laufe der Jahre weitreichende Kenntnisse über Linux-Distributionen wie Ubuntu und Fedora. In seinem Computerfachgeschäft in der Ulmer Fußgängerzone bot er jedoch aus wirtschaftlichen Gründen ausschließlich PCs mit vorinstalliertem Windows-Betriebssystem an. Wald galt als freundlicher und unauffälliger Zeitgenosse. Dass er hin und wieder einen Computer anschrie oder Bildschirme mit einer Axt zertrümmerte, wunderte niemand in einem Umfeld, das mit der Materie weitgehend vertraut ist.

Das Unglück nahm am Aschermittwochmorgen seinen Lauf, als Wald online in ein paar Tageszeitungen schmökerte und ihm eine orange-farbene Bannerwerbung ins Auge sprang: „Microsoft – Alles arbeitet zusammen“.  Der anwesende Verkäufer Michael Schmidt (32) gibt an, aus dem Büro ein gespenstisches Kichern gehört zu haben, dass einfach nicht mehr aufgehört habe. Irgendwann sei Wald mit irre leuchtenden Augen im Verkaufsraum erschienen und habe „Alles arbeitet zusammen“ vor sich hingemurmelt. Dann sei er wie ferngesteuert aus dem Laden in die Fußgängerzone gegangen, um sich vor das Schaufenster zu setzen.

Auch in Gegenwart von Prof. Dr. Leubuscher soll Wald bisher kaum etwas anderes als diese drei Worte gesagt haben. Die einzigen Abweichungen sollen einige wenige andere Dreiwort-Sätze gewesen sein. Darunter „Jedem das Seine“, „Arbeit macht frei“, „Fit for fun“, „Kraft durch Freude“ und „Ich liebe es“.

In der Uniklinik hält man den Zustand des jungen Mannes weiterhin für instabil. Inwiefern noch andere Menschen durch die Microsoft-Banner-Werbung betroffen sind, konnte bei Redaktionsschluss nicht ermittelt werden.

 

 

 

 

 

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Website der Polizei NRW noch immer vom Netz – jetzt spricht ihr Ersteller Wachtmeister Paluschke

Ende Januar wurde nach einem Hackerangriff die Internetpräsenz der Polizei in NRW aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Bis heute ist nur eine statische Infoseite verfügbar. Vor allem netzaffine Rentner werden allmählich ungeduldig, müssen sie doch seit Wochen den Zeitungsdiebstahl im Treppenhaus oder den zwielichtig an der Ecke lungernden Morgenländer nun wieder mühsam telefonisch melden. Laut Jürgen Mathies, dem Direktor des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste, muss ein komplett neuer Internetauftritt entwickelt werden. Doch was sind die Hintergründe des Debakels? KNN sprach mit Website-Gestalter Wachtmeister Horst Paluschke (47).

KNN: Herr Paluschke, Sie haben die Homepage der NRW-Polizei erstellt. Wie ist es dazu gekommen?

Paluschke: Ja, lange Geschichte. Bei so was wird bei und eine Ausschreibung gemacht. Das zieht sich, weil die IT-Experten, die es auch bei uns gibt, da mitreden wollen. Dabei ist das Thema „Homepage“ ja mehr eine Marketing- und Budgetfrage, und da haben wir dann aus Steuergeldern diesen PR-Berater…Interessiert Sie das überhaupt?

KNN: Schon. Vor allem, warum schließlich Sie die Homepage erstellt haben.

Paluschke: Nach dem PR-Berater kam noch ein Budget-Berater und dann war kaum noch Budget übrig. Wir also die Ausschreibung gemacht, und da gilt beim Staat: Das billigste Angebot bekommt den Zuschlag. Mein Chef hat mich…nun ja….gebeten, selbst ein Angebot für 5 Euro zu schreiben, damit unsere Zahlen für 2012…Sie verstehen?

KNN: Ja. Und wie ging es dann weiter?

Paluschke: Ist ja eine Weile her. Ich hab es erst mit wix, dann mit jimdo und schließlich mit dem Homepage-Baukasten von 1 & 1 probiert. Schön Kontaktformular und so. Die für Bremen habe ich übrigens gleich mitgemacht.

KNN: Aber hätten da nicht IT-Experten rangemusst?

Paluschke: Das haben Einige bei uns auch gesagt. Aber was gemacht wird, bestimmen immer noch die höheren Dienstgrade. Sonst ging es ja drunter und drüber. Und dann war auch wieder alles so stressig: Überstunden hier, irgendeinen Querulanten versehentlich erschossen da.

KNN: Haben Sie sich denn Gedanken über das Thema „Sicherheit“ gemacht?

Paluschke: Na, sicher. Ich habe gleich gesagt: Mädels, wenn wir die neue Homepage haben, dann muss auch mal ein richtig gutes Antivirusprogramm her. Das kann man doch von Antivir kostenlos runterladen.

KNN: Das war alles?

Paluschke: Mir ist immer wichtig gewesen, dass alles miteinander vernetzt ist. Das ist doch die Idee von diesem Internet. Also: interne Daten und Homepage alles schön miteinander verbunden. Bloß doof, das jetzt gar nix mehr funktioniert.

KNN: Verstehe. Wie geht es jetzt weiter?

Paluschke: Wegen dem Imageschaden haben wir jetzt erst mal den alten PR-Berater angerufen.  Na und wenn dann noch Geld übrig ist, machen wir ne neue Ausschreibung.

 

 

 

 

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Internetsicherheit: Ministerin Schröder rät Schülern zu Facebook-Freundschaft mit den Eltern

Vergangenen Dienstag sprach Kristina Schröder (34), Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Überschneidungen möglich) im Rahmen des Safer Internet Day vor und zu den Schülerinnen und Schülern eines Berliner Gymnasiums. Dabei bewies die Expertin für Extremismus, Feminismus und sexuellen Missbrauch auch auf dem Feld IT großes Einfühlungsvermögen und beeindruckende Sachkenntnis.

Dienstagvormittag im hippen Mitte. Im cool ausgebauten Dachgeschoss des trendigen Phorms-Gymnasiums rutschen Schülerinnen und Schüler aufgeregt auf ihren Stühlen. Es ist einfach alles ein bisschen zu cool, um wahr zu sein. Da stehen drei Promis und reden über ein krass angesagtes Thema: Jörg Pilawa („Rette die Millionen“), Anneke Kim Sarnau („Polizeiruf 110“) und Kristina Schröder („Die Familienministerin“) finden das Internet echt töfte. Jetzt echt mal. Die Anneke gibt zu, dass sie es manchmal nicht so ganz checkt, das mit facebook und so. Das kommt voll sympathisch rüber. Und die Kristina ist eine echte Frau Doktor und weiß gleich Rat: Da muss man sich zusammen mit seinen Eltern einfach mal reinfuchsen in dieses Internet. Die Anneke weiß zwar nicht, ob ihre Eltern da nicht Angst hätten, auf einen falschen Knopf zu drücken und das Internet zu löschen, aber egal, cool ist das schon.

Überhaupt weiß die Kristina viel. Sie sieht nicht nur ein bisschen so aus wie Günter Netzer, sie ist auch so kompetent wie er. Zum Beispiel als sie ganz lässig diesen wirklich großen Satz sagt: „Es ist wichtig, dass man, wenn man im Netz surft, es sicher tut.“ Bingo. Endlich sagt es mal jemand. Safer Surf! Viele Dinge müssen einem ja erst mal gesagt werden. Mal so zum Beispiel: Wenn man gerne die Finger in den Po steckt und dann nachher daran riecht, dann soll man das heimlich machen. Kommt sonst uncool. Und so ähnlich ist es auch im Netz: Da muss man ja auch die Chronik und die Cookies löschen, wenn man anderen Leuten dabei zuguckt, wie sie sich den Finger oder sonstwas in den Po stecken. Das meint die Kristina bestimmt, als sie den Zeigefinger hebt und sagt: „Was in der Realität pfui ist, dass ist im Internet nicht hui.“ Klar wie Kloßbrühe.

Richtig cool wird es, als die Kristina vorschlägt, dass sich Eltern und ihre Kinder bei facebook befreunden sollen. Anerkennendes Raunen der 10 bis 15jährigen. Auf diese Superidee wären sie selbst gar nicht gekommen. Wenn man das mal weiterdenkt, könnte man die Eltern auch auf Partys mitnehmen oder beim ersten Petting dazu holen, so zur Sicherheit. Nicht, dass man plötzlich in ein linksextremes Milieu abrutscht und Cannabis schnupft. Nee, die Kristina ist wirklich eine Politikerin wie sie sein soll: Weiß voll viel und ist dabei total locker. Da bekommt man als junger Mensch richtig Vertrauen in die Politik und freut sich schon darauf, wenn man endlich wählen gehen kann. Den Jörg zum Beispiel.

 

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Aufregung und Jubel – Inquisition kehrt zurück nach Europa!

Gegründet zur Bekämpfung von Ketzern, aufrecht erhalten zur Bekämpfung von Hexen, dann zunehmend entrechtet und in die Kongregation für die Glaubenslehre umbenannt, feiert nun eine der wichtigsten Institutionen des Abendlandes eine glorreiche Auferstehung: Die Inquisition. Doch die Zeiten ändern sich: Was früher eine gelungene Kooperation geistlicher und weltlicher Mächte zur Bekämpfung der satanistischen Weltverschwörung gewesen ist – schließlich finden sich heute in Europa weitaus weniger Hexen als noch vor 300 Jahren – präsentiert sich in unseren Tagen als nüchternes Vertragswerk ACTA (Anachronistisch chimärenhafte Text Aneinanderreihung).  Gottlob sind wenigstens die Mittel gleich geblieben.

Die Hexen unserer Tage machen kaum noch Wetter, verderben nur noch selten Feldfrüchte und Vieh. Stattdessen hexen (neudeutsch: hacken) und krexen (neudeutsch: cracken) sie im Internet herum und betreiben dort manch üblen Malefiz. So rauben sie den geistigen Eltern ihre getauften Kinder und stellen in schwarzmagischen Prozessen grässliche Kopien davon her. Damit verderben sie dann vor allem die Jugend und den Konzernen einen Teil ihres Geschäfts. Lange  mussten die Europäer diesem schandbaren Treiben tatenlosen zusehen. Doch seit 2007 feilen wackere Wahrer des Guten an einem Buch, das die dringend nötige Hexenverfolgung begründen und erleichtern soll: „Der Hackerhammer“, kurz ACTA.

Besonderes Glanzlicht der ACTA-Krieger: Die geplante Schaffung eines „Oversight Comitee“, das sich mit neumodischem Firlefanz wie demokratischer Transparenz gar nicht erst abgibt. Ebenfalls von den Inquisitionsgerichten der frühen Neuzeit abgeguckt: Die Definitionshoheit darüber, was eine Hexe ist, liegt bei den Hexenjägern. Die Beweislast wiederum liegt nicht beim Kläger sondern beim Beklagten. Ein Recht auf Aussageverweigerung gibt es nicht, dafür brachiale Strafen wie Exkommunikation aus dem Internet und das Verbrennen von Unsummen (sogenannte Kompensationszahlungen).

Natürlich werden derzeit noch Unkenrufe zweifelhafter Individuen laut, die der ACTA-Inquisition Partikularinteressen, mangelnde Sachkenntnis und Lobbyismus vorwerfen. Dabei sollten diese Hexenschützer und Ketzer an der reinen Lehre des gottgegebenen Kapitalismus lieber Acht geben, dass ihre Internet-Provider nicht illegalen Traffic aufweisen oder sich zufälligerweise geschützter Code in ihrer Open-source-Blasphemie finden lässt. Die Hexenriecher (neudeutsch: Patenttrolle) reiben sich bereits die Hände. Und: Wer nicht denunziert, macht sich strafbar.

Seit wenigen Tagen ist das brillant undurchsichtig formulierte Werk durch die EU-Kommission ratifiziert und braucht nur noch den Segen des EU-Parlaments und schließlich der nationalen Parlamente. Drücken wir ACTA die Daumen, dass es seine göttliche Mission erfüllen darf, denn – das wussten schon die Folterknechte frührer Zeiten – im Kampf gegen das Böse muss jedes Mittel Recht sein. Deus lo vult.

 

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Kleines Bloggen – große Wirkung: Microblogging in China

Die Regierung (KP) des wohl knuffigsten asiatischen Landes gilt in Sachen Internet als unentspannt. Trotzdem surfen die Chinesen, dass die Breitbandkabel glühen. Gerade twitterähnliche Microblog-Dienste werden immer populärer. In ihrer heute erscheinenden Ausgabe mutmaßt die Zeitschrift Technology Review, dass die sozialen Netzwerke Kräfte entfesseln, die sich von der Kommunistischen Partei (KP) kaum noch beherrschen lassen. KNN sprach per Skype mit Professor Wang Sixin von der Universität für Kommunikation in Peking (KP).

KNN: Sehr geehrter Professor Sixin, wir…

Prof.: Professor Wang, wenn ich bitten darf. Sixin ist mein Vorname. In Europa ist die Reihenfolge von Vor- und Nachname falsch.

KNN: Aber „vor“ bedeutet doch, dass etwas vor dem steht, was anschließend kommt! Also „vor“ ist zuerst und „nach“ da-nach!

Prof.: Das ist eine sehr eurozentrische Sichtweise. In Wirklichkeit existieren vor und nach an einem ausdehnungslosen Ort, so wie der Punkt, und können aus der räumlichen Gleichwertigkeit nicht bedenkenlos in eine zeitliche Hierachie überführt werden.

KNN: Aber Moment mal, das tun Sie doch auch, wenn sie behaupten, der Nachname sei der Vorname!

Prof.: Irrtum. Ich habe behauptet, dass der Familienname zuerst steht.

KNN: Nein, Sie haben gesagt, dass in Europa die Reihenfolge von Vor- und Nachname falsch ist.

Prof.: Und -  ist sie das nicht?

KNN: Ja, schön, bitte. Behalten Sie ruhig Recht. Kommen wir zum Thema. Das Bloggen mit 140 Zeichen erlebt in China derzeit einen großen Triumphzug. Haben Sie Zahlen?

Prof.: In China existieren die Zahlen 0 bis 9, die zu unendlich großen Zahlen zusammengesetzt werden können, außerdem negative Zahlen und irrationale Zahlen und…

KNN: Wir meinten Microblog-Nutzerzahlen.

Prof.: Ach so. Drücken Sie sich präzise aus, dann antworte ich Ihnen präzise. Also: 2011 gab es einen Nutzeranstieg von 296% auf fast 250 Millionen. Die größten Anbieter dieser Dienste sprechen sogar davon, jeweils über 200 Millionen Nutzer zu haben.

KNN: Wie heißen diese Dienste?

Prof.: Der Oberbegriff für Microblogs ist Weibo. Die größten Anbieter sind Sina, Tencent und Kein Provider (KP).

KNN: Wann begann das Phänomen in China?

Prof.: Im Mai 2007 präsentierte die Firma Fanfou eine solide Twitterkopie. Twitter ist in China blockiert, müssen Sie wissen.

KNN: Und warum werden die anderen Dienste nicht auch blockiert?

Prof.: Na, das wäre dann zu schlecht für’s Image der Regierung, und die landeseigenen Dienste können ja leichter kontrolliert werden. Sie müssen wissen: Internet in China ist eine sehr selbstreferentielle Sache. Nur 6% der Websites verlinken zu Sites außerhalb des Landes.

KNN: Wie funktioniert die Kontrolle?

Prof.: Es gibt ein ausgefuchstes Regelwerk, eine ganze Behörde und geschätzte 30.000 Kontroll-Polizisten (KPs). Die arbeiten mit Schlagwortlisten aber auch rein manuell. Natürlich nicht nur gegen Kinderpornografie (KP). Die Existenz dieser Polizisten hält viele zur persönlichen Kontrolle (PK) an. So beschäftigen Betreiber von Websites interne „big mamas“, die vor allem heikle Forum-Kommentare (Kommentarparasiten = KPs) löschen, bevor die ganze Homepage gesperrt wird.

KNN: Die Weibos gelten aber irgendwie als freier, als schwerer zu kontrollieren. Stimmt das?

Prof.: Durch Weibos wurden einige Vorfälle zu öffentlichen Skandalen und Kontroversen: Die Ürümqi Unruhen, der Li Gang Unfall, das Zugunglück von Wenzhou, das Feuer in Shanghai. Das hat ihnen den Ruf eingetragen, besonders effizient für Regimekritik zu sein. Von diesem Image abgesehen: Microblogging geht halt schnell und erreicht viele. Man spricht in der KP von einem Kontrollproblem (KP).

KNN:  Könnte es durch Microblogging zu einer Revolution in China kommen?

Prof.: Klar – da müssen ein paar Leute nur oft genug „Umsturz“ auf Mandarin oder Apfelsin in die Tasten tippen, schon kippt der ganze Staatsapparat um.

KNN: Meinen Sie das ernst?

Prof.: Na, vorher ist man immer schlauer.

KNN: Es heißt „nachher“.

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Bei Wikipedia bleibt’s dunkel – “Blackout Day” wird zum schwarzen Tag für Schüler und Studenten (generisches Maskulinum)

Gestern streikten mehrere Online-Dienste gegen die geplanten US-Gesetze PIPA (Protect IP Act) und SOPA (span.: Suppe {f.}). Am Streik beteiligte sich auch die englischsprachige Version des Online-Lexikons Wikipedia. Den ganzen Tag lang fand sich statt der informativen Artikel eine schwarze Protestseite. Damit sollte darauf hingewiesen werden, dass die zum Schutz der Urherberrechte geplanten US-Gesetze als Grundlage einer Zensur-Infrastruktur begriffen werden sollten. Bei Schülerinnen und Studentinnen (generisches Femininum) kam es dadurch allerdings zu großen persönlichen Krisen.

18.1.2012, mittags in Washington D.C. Die Studenten (generisches Neutrum) Peter, Paul und Mary (alle 21) wissen weder ein noch aus. Morgen sollen sie in ihrem Hauptfach Geschichte ein Referat über die napoleonische Außenpolitik (Russland, Preußen, Elba, St. Helena) halten. Aber ihr bevorzugter Abschreibedienst ist „irgendwie kaputt“.

„Ausgerechnet jetzt“, jammert Peter. „Dabei haben wir einen ganzen halben Tag eingeplant, um in Ruhe das Referat vorzubereiten.“ Paul zeigt sich technisch interessiert: „Erst dachte ich, es ist etwas mit unserem Computer, dem Monitor vielleicht. Aber dann haben wir es an einem anderen Rechner versucht – und wieder alles dunkel.“

Auf die Frage, ob sie es nicht mit einer Bibliothek versuchen wollen, äußert sich Mary skeptisch: „Aber in meinem Kindle ist doch gar kein Aufsatz über Napoleon gespeichert.“

Peter ergänzt: „Und falls Sie diese coolen Häuser voller Papierbücher meinen – das dauert doch Tage.“

Wie den Dreien geht es Vielen in der englischsprachigen Welt. So steht auch der Schüler William (17) in Glasgow vor einem gewaltigen Problem. „Morgen schreiben wir in Erde einen Test über tektonische Plattenverschiebung, und jetzt funktioniert Wiki nicht. Am Ende muss ich mit meinem Vater reden, der den Kram vor Jahren mal offline gelernt hat. Das finde ich echt unpornös.“

Auch in Deutschland sorgt man sich. „Soll ich mir vielleicht das ganze Wikipedia sicherheitshalber downloaden?“, fragt sich zum Beispiel der Politikwissenschaftsstudent Max. „Wie viel Speicherplatz ich da wohl brauche? Bestimmt 100 USB-Sticks, oder so. Und wann soll ich das machen? Ich habe 567 Freunde bei facebook. Soll ich die vernachlässigen, weil da irgend so ein Stress in der Politik abgeht?“

Die deutsche Politik zeigt sich von den US-Querelen unbeeindruckt. Guido Westerwelle, Noch-Bundesminister des Aus- und Widerwärtigen, legt den Begriff „liberal“ nach wie vor sehr liberal aus und stellte sich am Sonntag klar auf die Seite der Monopolinhaber. Die Piratenpartei hingegen verschlief laut einem knallharten Investigativ-Journalisten der FAZ den Protesttag.

Unterdessen haben jedoch wackere Tüftlerinnen in extremen Spezialisten-Blogs das komplexe Wikipedia-Problem für ihre Englisch sprechenden Kollegen gelöst: „He ihrs! JavaScript aus, oder gleich NoScript an. Dann klappt’s auch mit den Artikeln.“ Es bleibt zu hoffen, dass Peter, Paul und Mary ihr Referat noch rechtzeitig fertig stellen konnten.

 

 

 

 

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Fit ins neue Jahr – der große KNN Virencheck

Wirkt Ihr Rechner lustlos und schlapp und arbeitet nur mit halber Kraft? Schuld könnte ein Virus sein. Gerade in der nasskalten Jahreszeit greifen die tückischen Schädlinge um sich. KNN bietet Ihnen einen umfassenden Test: Wie sauber ist mein Rechner?

 

1.    Mein Rechner ist a) ein PC oder b) natürlich von Apple oder c) eins von beiden und läuft mit Linux.

a)     Obacht! Und weiter bei 2.

b)     Vor Apple ekeln sich sogar Viren. Aber nicht alle. Sicherheitshalber weiter bei 2.

c)      Sie haben vermutlich ganz andere Probleme als Virenbefall. Aber wenigstens lösen Sie Ihre Probleme selbst. Zeit für diesen Test bliebt Ihnen da sicher kaum.

 

2.      Es steht a) ein Pferd auf dem Flur oder b) kein Pferd auf dem Flur.

a)     Vorsicht! Es könnte sich um einen Trojaner handeln. Weiter bei 3.

b)     Kein Grund zur Sorge, aber sicherheitshalber weiter bei 3.

 

3.      Wenn Sie den Rechner anschalten geht er a) nicht an oder b) an.

 a)     Alarm! Ihr Rechner könnte von einem Virus befallen sein. Überprüfen Sie die Stromverbindung, dann weiter bei 4.

b)     Bisher alles unter Kontrolle. Lesen Sie entspannt weiter bei 4.

 

4.      Auf ihrem Display erscheint a) ein Kind und hält Ihnen grinsend Wurzeln vor die Nase oder b) nichts besonderes.

a)     Oha! Sie haben höchstwahrscheinlich Besuch von einem verschlagenen Rootkid. Da hilft nur eins: das Betriebssystem neu aufsetzen. Dann weiter bei 5.

b)     Alles easy. Aber schauen Sie doch mal bei 5 vorbei.

 

5.      Sie sind a) SPIEGEL-Leser oder b) doch nicht bekloppt oder c) ja, aber nur online.

a)     Potzblitz! Ihr Computer gehört mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einem der rund 33.000 Rechner, die das von „Cyber-Gangstern” erschaffene „Zombie-Netzwerk“ aufrufen, das von der FBI „sichergestellt“ wurde. Um zu sehen, ob der DNS-Changer auch Ihnen heimleuchtet, gehen Sie sofort auf die vom BSI und der Deutschen Telekom betriebene Sit www.dns-ok.de und überlasten Sie zusammen mit Millionen anderen deren Server.

b)     Vielleicht lesen Sie Ihre IT-News lieber auf heise? Dann fürchten Sie  sich nicht vor dem DNS-Changer, sondern davor, sich auf www.dns-ok.de einen Bundestrojaner einzufangen. Nur weil man paranoid ist, heißt das ja nicht, dass sie nicht hinter einem her sind.

c)      na, nur dort stand doch die Sache mit dem „Zombie-Netzwerk“. Lesen Sie einfach a) wie alle anderen und halten Sie sich nicht ständig für was Besseres.

Sollten nach diesem umfangreichen Test auf Ihrem Rechner immer noch Schadstoffe sein, dann wenden Sie sich bitte an die Schadstoffzentrale der FAZ.

 

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IT in Kuba Teil 5 – zurück in der Demokratie

Kommunismus und Konsumismus – das klingt so nahe beieinander, und doch geht es bei Ersterem vorrangig um die Erziehung des Menschen über den Weg der Ökonomie und bei Zweiterem um die Erziehung des Menschen für die Ökonomie. Der ungebildete Beobachter beider Systeme mag den Eindruck erhalten, dass die Menschen hier wie dort vor allem an Geld und die damit zu kaufenden Produkte denken. Doch während sich die im Mangel lebenden Kubaner  tatsächlich täglich fragen, warum es zum Beispiel in der Eisdiele nur zwei Sorten gibt, die auch noch beide gleich schmecken, ist man im reichen und sicheren Deutschland frei genug, sich über wirklich wichtige Dinge Gedanken zu machen. So entspinnt sich bereits auf dem Rückflug in die freie Welt der mündigen Verbraucher im KNN-Team ein philosophischer Dialog über Grundsätzliches.

KNN1:  He, zeig mal. Du hast ja schon das neue Galaxy Nexus i9250.

KNN2: Klar. Kommt ab Werk mit Android 4.x

KNN1: Endlich! Und, neue Killerfeatures? 

KNN2: Nicht unbedingt. Resizable Widgets und Ordnergruppen hatte ich schon vorher, aber halt als App. Aber Face-Unlock ist cool.

KNN1: Face-Unlock??

KNN2: Ich kann mein Smartphone mit einem Lächeln entsperren.

KNN1: Und wenn du richtig Scheiße drauf bist?

KNN2: Ja, Mist. Da habe ich noch nicht drüber nachgedacht. Zumindest läuft 4.x sowohl auf Tablets als auch auf Smartphones, das ist ja wohl was Neues.

KNN1: Neid! Mit meinem HTC Hero habe ich gerade mal Android 2.1. drauf. Und das hat ewig gedauert, wegen dem Branding bei T-Mobile.

KNN2: Du hast noch ein Hero? Alter, das ist ja Steinzeit.

KNN1: Na und? Ich finde, dass die Nachfolgemodelle Legend, Magic, Rezound, Rhyme, Salsa, Sensation, Sensation XE und Sensation XL nicht soviel Spannendes gebracht haben.

KNN2: Was hältst du denn vom Wildfire?

KNN1: Wenn schon, dann das Wildfire S, da ist statt 2.1 immerhin 2.3.3. drauf.

KNN2: Stimmt, aber ich frage mich manchmal, ob da das Ansprechverhalten auf Dauer meinen Ansprüchen genügen würde.

KNN1: Das finde ich ja beim P990 Optimus Speed ziemlich gut. Und da ist immerhin 2.2 drauf.

KNN2: Naja, aber die Displayverarbeitung. Da kommt doch sofort Dreck rein. Dann doch lieber ein Racer oder Crescent.

KNN1: Nicht eher ein Backflip, Flipout oder DroidPro?

KNN2: Nee, dann doch wohl ein Milestone XT720 oder ein Milestone 2.

KNN1: Na, wenn du so anfängst, warum dann kein beTouch E400, ein Stream S110 oder ein Liquid E? Wenn nicht sogar ein U8510 oder U8650?

KNN2: Das ist doch noch X3, es gibt doch längst X5.

KNN1: Ach, du meinst das U8800? Und warum nicht eher ein Nüvifone A50?

KNN2: Das kannste maximal bis 2.1 upgraden.

KNN1: Ach echt? Nee, dann…

   

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